Die Wingertsbergwand, der weltbekannte vulkanologische Aufschluss des Laacher See-Vulkans, ist zur Zeit nicht erreichbar.
Wir weisen darauf hin, dass der Versuch die Wingertsberg Wand über die Ausbeuteflächen zu erreichen nicht nur sehr gefährlich ist, da dort u.a. Sprengarbeiten durchgeführt werden, sondern auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann, da der Eigentümer das Betreten aus Sicherheitsgründen ausdrücklich untersagt hat.
Die Stadt Mendig sucht aktuell nach einer Möglichkeit, diese bedeutende geologische Attraktion auf andere Weise zu erschließen und wird über Fortschritte dieser Planungen zeitnah berichten.
Nirgendwo sonst hat sich der Ausbruch des Laacher See-Vulkans vor 13.000 Jahren – die gewaltigste Eruption der gesamten jüngeren Erdgeschichte in Mitteleuropa – eindrucksvoller verewigt.
Die Wingertsbergwand ragt als eine bis zu 50 Meter hohe, steile Bergwand in unmittelbarer Nähe der Stadt Mendig auf. Sie gilt als die bedeutendste Bimsstein-Steilwand in Europa und ergänzt eindrucksvoll den vulkanologischen Exkurs des interessierten Besuchers – gibt sie doch klar sichtbare Aufschlüsse über die Ausbrüche der Vulkane des Gebietes um den Laacher See.
In aller Deutlichkeit können die verschiedenen Schichten der Ablagerungen der Wingertsberg- und Eppelsberg-Vulkane besichtigt werden; ergänzt wird der visuelle Eindruck durch Tafeln mit umfangreichen Erläuterungen aus Geologie und Vulkanologie.
In unmittelbarer Nähe der Wingertsbergwand liegt das einzigartige Naturschutzgebiet des Laacher Sees, der in dem grössten Vulkankrater der Region entstand, und die Benediktiner-Abtei Maria Laach.
Der Aussichtspunkt „Scharfes Krüppchen“ bietet einen traumhaften Ausblick über diese herrliche Landschaft.



