19
Oktober
2012

Stadt ehrte verdiente Mendiger „Ehrenamtliche“

Preisübergabe in Mendig Stadt ehrte verdiente Mendiger „Ehrenamtliche“ mit dem „Ehrenpreis der Stadt Mendig“

Vier Bürgerinnen und Bürger erhielten die Auszeichnung

Bereits seit vielen Jahren ehrt die Stadt Mendig Bürgerinnen und Bürger für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement. Zunächst wurde eine eigene Veranstaltung – die Gala der Stadt – ins Leben gerufen, um die Würdigung in einem entsprechenden Rahmen vorzunehmen. Dann entschloss man sich die Ehrungen direkt bei den Veranstaltungen der Vereine  durchzuführen, aus denen die Preisträger kamen. Seit diesem Jahr ist man wieder zur „Gala der Stadt“ zurückgekehrt und die Gala fand am vergangenen Wochenende in der Mendiger Laacher-See-Halle statt.

Gäste aus den Vereinen, der Wirtschaft, Kirche und Politik konnte Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel begrüßen. In seiner kurzen Ansprache unterstrich er noch einmal die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Arbeit für das Leben in der kommunalen Gemeinschaft. Es erfülle ihn mit Freude, heute vier Bürgerinnen und Bürger auszeichnen zu können. Aus der Reihe von eingegangenen Vorschlägen wählte eine Jury, bestehend aus erfahrenen Kommunalpolitikern, die Preisträger des Jahres 2012 aus.
Der Abend began mit dem ersten Gang eines Drei-Gang Menüs. Familie Hofstätter arrangierte das Essen und bediente die Gäste mit Speis und Trank.
Die erste Person, die den Preis bekam war Franziska Schlich. Rita Ammel, Vorsitzende der Singgemeinschaft Georg Schlich hielt die Laudatio für die rührige Gattin des leider viel zu früh verstorbenen Gründers der Singgemeinschaft. Die gute Seele des Vereins, die schon seit Gründung immer im Vorstand und im Chor aktiv war, erhielt dann aus den Händen des Bürgermeisters die von Jürgen Zinken gestaltete Trophäe. Verbunden mit dem Preis war ein besonderes Überraschungsgeschenk, eine kleine Reise in ein besonderes Hotel im Land Rheinland-Pfalz, das Franziska Schlich, wie auch alle folgenden Preisträger erhielten.
Annelie Geilen stand als nächste auf dem Programm. Die rührige Hobbyhistorikerin, die mit viel Spaß Einheimischen und Gäste die Geschichte der St. Cyriakus-Kirche im Stadtteil Niedermendig sowie die der Fraukirch näher bringt, engagiert sich schon lange im kirchlichen Bereich. Pater Ralf Birkenheier ließ es sich nicht nehmen, die Laudatio für Annelie Geilen informativ, aber auch sehr unterhaltsam vorzutragen.

 Nun kam der nächste Preisträger an die Reihe. Horst Pandorf. Sergej Hoffmann, neuer Vorsitzender der Schachgemeinschaft Mayen-Mendig dankte Pandorf für seinen jahrezehntelangen Einsatz für den Schachclub und hob besonders die jahrelange Tätigkeit als Vorsitzender und seine besonderen Anstrengungen in der Jugendarbeit hervor. Auch hier gab es den Preis aus den Händen von Hans-Peter Ammel.
Last but not least kam dann der Vorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Mendig, Jürgen Reimann, auf die Bühne. Er dankte der jüngsten Preisträgerin des Abends, Natalie Daniels, für das großartige Engagement in der Mendiger Feuerwehr. Nicht nur im Einsatz, sondern auch bei der jahrelangen Arbeit im Vorstand ist auf Frau Daniels Verlass.

Der gesamte Abend wurde auch durch ein Rahmenprogramm mitgestaltet. So konnten die Gäste neben einer tollen Band auch einige Programmpunkte geniessen. So standen aufeinmal 7 Trommler von Trix4Stix auf der Bühne und führten eine Marching Drums Performance in einer solchen Synchronität und Perfektion vor, das die Gäste langanhaltend und begeistert applaudierten. Ebenso überzeugte Parodist Werner Hay in seinen unzähligen Rollen Prominenter, in der er gekonnt schlüpfte und das Publikum herzhaft lachen liess.

Traditionell wurde nach der letzten Ehrung der Tanz eröffnet. Erst weit nach Mitternacht leerte sich langsam die Halle und viele Gäste bedankten sich für einen wunderschönen und kurzweiligen Abend.

Preisübergabe in Mendig
Foto: v.l.n.r.: Horst Pandorf, Sergej Hoffmann, Annelie Geilen, Rita Ammel, Franziska Schlich, Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel, Natalie Daniels, Jürgen Reimann. Auf dem Bild fehlt Pater Ralf Birkenheier.

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