25
Januar
2012

Mendiger Comedy-Programm 2012 heißt „Mund-ART“

Markus Maria Profitlich Das alte Jahr ist vorbei, schon steht das neue auf dem Plan. Und mit ihm eine neue Ausgabe des Mendiger Comedy-Programms. In diesem Jahr steht das ganze unter dem Motto „Mund-ART“, denn man viele Kabarettisten und Comedians quer aus der ganzen Republik nach Mendig eingeladen. Und was da alles dabei ist, sei im folgenden verraten: Los geht`s...



Samstag, 24. März 2012, 20.00 Uhr Laacher-See-Halle Mendig

Bäst of Begge Peder: Das beste aus 12 Jahren
Begge-Peder
Begge Peder

Seit mehr als 10 Jahren steht er nun auf den Bühnen unserer Region und wird von seiner immer größeren Fangemeinde frenetisch gefeiert: Der hessische Mundart-Kabarettist Peter Beck, bekannt als notorisch meckernder Hausmeister „Begge Peder“.

Das Publikum lacht sich schon schief, wenn er in seinem Hausmeisterkittel mit Rasierpinsel-Hut, Hornbrille und schiefen Zähnen die Bühne betritt. Wenn der hess(l)ischste aller Hausmeister dann noch im breitesten Dialekt Anekdoten über seine Mitmenschen und seine reichhaltigen Erlebnisse mit ebendiesen zum Besten gibt, gibt es kein Halten mehr: Mit "bodenständigem Witz ohne vill Geschiss" bringt Begge Peder sein Publikum zum Dauer-Lachen. Zuletzt, wenn er sich in den sympathischen Menschen Peter Beck zurückverwandelt, zeigt sich das wahre Gesicht hinter der hässlichen Figur: Beck ist ein guter Beobachter, der mit seiner Kunstfigur Begge Peder kein Blatt vor den Mund nimmt und die Ärgernisse des Alltags ungeschminkt auf den Punkt bringt.
 

Freitag, 20.04.2012, 20.00 Uhr Laacher-See-Halle Mendig
Gerd Dudenhöffer spielt Heinz Becker: Sackgasse
Heinz Becker
Heinz Becker

Seine Premiere mit seinem neuen Programm gelang schon dieses Jahr. Da manövriert er seine Kunstfigur bewusst nicht mit Vollgas – eher mit einem Tempo immer am Limit für geistig geschlossene Ortschaften – sprichwörtlich in die „Sackgasse“.

Diesmal plakatiert der Kabarettist die intellektuellen Hohlräume, ja die Denkblockade des stoischen Kleinbürgers, schon mit dem Programmtitel. Sackgasse. Vor einer Betonwand platziert, stellt sich der Becker Heinz seinem Publikum. Er trägt mal wieder kleinkariert und Mief unter der Batschkapp und damit übrigens eine Kopfbedeckung, die seit über dreißig Jahren als Markenzeichen par excellence funktioniert.

Er kommt nicht gleich zur Sache, und schon gar nicht auf den Punkt. Schweift ab und gerät so mir nichts, dir nichts, von der Belanglosigkeit verdeckt, zum Brennpunkt. Eben noch beim Kaninchenzuchtverein vorbei zum Holocaust. Trifft ins Schwarze, wenn er die romantisierten Kriegserinnerungen seiner Tante mit Gänsehautfeeling – zwischen Heil Hitler und Heile Gänschen – einstreut.

Wer feinen Wortwitz und wahre Komik schätzt, bekommt mehr als er wechseln kann. Und hält es dann vielleicht mit dem Becker Heinz sein Vadder: „Besser mojns zwei Schnaps, wie omnds kenner. Ma muß a mo Prioritäten de Vortritt losse…“ Dudenhöffer bietet Perfektion in jeder theatralisch-humoristischen Dimension. Schenkt seinem Heinz ein unnachahmliches Minenspiel, sein Zögern beim Nichtsagen, beim Unaussprechlichen – und seine unverkennbaren Gesten vom Fingerpochen zum Fusselzupfen, die sich jeder Fan ad hoc vors geistige Auge projizieren kann.

Der Künstler selbst nennt seine Bühnenwerke um sein Alter Ego Ein-Personen-Stücke zwischen Theater und Kabarett, ganz in alter Qualtinger-Tradition und verspricht mit Sackgasse eine Breitseite bester Unterhaltung. Herein spaziert! Herein spaziert! Hier werden die Lachmuskeln aufs Äußerste strapaziert und dabei die freien Radikalen im Denkstübchen bekämpft.
 

Freitag, 25. Mai 2012, 20.00 Uhr Laacher-See-Halle Mendig
Willibert Pauels – der fröhliche Diakon zu Gast in Mendig
Willibert Pauels
Willibert Pauels

Der Clown oder Bergische Jung, Kabarettist, Diakon, Komödiant – wie immer man ihn auch nennen will, oder wie er sich selber bezeichnet, wenn er über sein Verhältnis zum „Kanalmeister“, Kardinal Meissner, sinniert, präsentiert sich am 25.05. in der Mendiger Laacher-See-Halle im Rahmen der Comedy-Reihe „Mund-Art“.
Mit dem verschmitzen Charme eines Pater Brown und der bodenständigen Komik eines Don Camillo erzählt uns der „DiaClown“ himmlisch-irdische Geschichten über die Menschen, die Religion und die Leichtigkeit des Seins. Das Heilige und das Profane mixt er dabei versiert zu einem humoristischen Ganzen.

Der Rheinländer – und der Westfale – sein Lieblingsthema. Als Bergischer Jung sitzt er ja mittendrin, zwischen den beiden Welten, sozusagen und spinxt mal nach links und mal nach rechts und kann sich gar nicht entscheiden, wer ihn mehr entzückt mit seiner typischen Art. Diskriminierende Witze – nein, die kann man doch nicht erzählen – wenn das kommt, weiss man genau, dass er natürlich ein Beispiel bringen wird, das dann kommentiert wird: „Aber so was kann man natürlich nicht erzählen, da gehen doch gleich wieder die Briefe an den Kanalmeister!“

Über seinen Freund, den Psychiater, der kurioserweise über die Autobahnausfahrt Wahn zu erreichen ist, den 70. Geburtstag des Kardinals und seiner Aufgabe, den rheinischen Abend zu gestalten zu einer kritischen und fast erschütternden Aussage zu einem Spiegelbericht, der über Judenerschießungen berichtet und der ihm beim erzählen selber Tränen in die Augen treibt, führt er sein Publikum nun in ein Auf und Ab der Gefühle. Wer glaubt, er kann bei Willibert wie bei manch anderen Komödianten von Anfang bis Ende auf die Schenkel klopfen, der wird schnell eines Besseren belehrt. Die Israelische Natinolalhymne in Moll, ein jüdisches Lied auf der Klarinette, dann gesungen von ihm und spontan mit Begleitung aus dem Publikum unterstützt, seine Schilderungen, was Soldaten offen bekunden und nicht nur für ihn unfassbar ist – es gibt Momente in seinem Programm, die in eine völlig andere Welt entführen.

Erstaunlich ist, dass er immer wieder „die Kurve“ bekommt, es mit Humor ohne Lächerlichkeit aufzulösen. Wer könnte nach so einem Thema mit Witzen weiter machen, ohne dass es peinlich wirkt? Er kann das.
Er kann auch mitten in einem Witz abbrechen, weil ihm gerade ein anderer Witz einfällt, um danach wieder da weiter zu machen, wo er vorher unterbrochen hat. Wenn auch ein Paar Witze nicht neu waren, so ist es doch ein Erlebnis, ihn live und auf Tuchfühlung mit seinem Publikum zu erleben.
Er ist er selber und was er von der Bühne bekannt gibt, das ist auf jeden Fall er und keine Rolle, die er spielt. Sich selber auf den Arm nehmen, über sich selber lachen – auch das ist ein Thema seiner Show und das kann man ihm tatsächlich abnehmen, dass er das kann.
Kirche und Karneval – Freude und Leid – Trauer und Zuversicht – er packt alles in ein paar Stunden hinein und lässt seine Zuschauer vollgepackt mit neuen nachdenkenswerten Anregungen geschickt verpackt mit einem spitzbübischen Lächeln nach Hause gehen.
 

Samstag, 29. September 2012, 20.00 Uhr Laacher-See-Halle Mendig
Markus Maria Profitlich mit: „STEHAUFMÄNNCHEN“
Markus Maria Profitlich
Markus Maria Profitlich

Die Welt ist kompliziert geworden. Jeden Tag stehen wir ratlos vor einer
Unmenge von Fragen und Problemen.
Ist es schlimm, heutzutage kein chinesisch zu können? Warum duzt mich mein
Möbelhaus auf einmal?
Wie rette ich mein arme Bank vor dem Bankrott? Und vor allem: Wie schaffe
ich es, den Irrsinn des modernen Alltags
zu überstehen, ohne mich unterkriegen zu lassen?

Markus Maria Profitlich ist einer, der es wissen muss. In seinem neuen
Bühnenprogramm "Stehaufmännchen" verrät er seine Überlebensstrategien.
Egal, ob es um Hotline - Terror geht, um sinnlose App`s, um Werbeangriffe
oder Gehirn - Outsorcing dank Wikipedia.
MMP leistet praktische Orientierungshilfen. Ein Tom Tom fürs Leben: schräg,
manchmal nachdenklich, manchmal absurd - aber immer bumskomisch!
 

Sonntag, 06. November 2012, 19.00 Uhr Laacher-See-Halle Mendig
Willi Astor zu Gast mit „Nachlachende Frohstoffe“ – die Abenteuer des Oral-Apostels
Willi Astor
Willi Astor

Nach seiner erfolgreichen Jubiläumstour „Tonjuwelen“ arbeitet Willy Astor ganz in seiner bekannt geschäftigen Manier bereits an seinem neuen Programm. Dieses wird erst im Frühjahr 2012 uraufgeführt, sodass wir Ihnen am 27. April 2012 in der Stadthalle eine brandneue Live-Show präsentieren können, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
Fast schon ein Fels in der Brandung der sich ständig wandelnden Comedyszene, ging der Münchner Komödiant und Gitarrist im Jahr 2010 auf seine Jubiläumstour und zeigte live seine "TONJUWELEN".
Astor, ein "Mundwerker" der alten Schule, aufgewachsen mit Heinz Erhard, Rudi Carrell und Otto Waalkes (den er heute zu seinen Freunden zählt), ist schon lange kein süddeutsch-bayrisches Phänomen mehr - seine zahlreichen Fans (von 10-80) erstrecken sich von Garmisch bis Berlin, von Wien bis nach Basel. Gerade seine Vielfältigkeit ist es, die die Menschen so schätzen an dem gelernten Werkzeugmacher, der nun schon 25 Jahre immer wieder nach dem Schatz im Silbensee taucht, an Wörtern bastelt, hämmert, reimt, hiphopt und spielt, und eine Wohltat ist in der oft viel zu flachen Unterhaltungslandschaft. So titelt manche Zeitung „Feingeist der brillanten Formulierung“ oder auch „Genialer Sprachjongleur“ – und das mit Recht.


Freitag, 07. Dezember 2012, 20.00 Uhr Laacher-See-Halle Mendig
6-Zylinder mit „Acapulco“
6-Zylinder
6-Zylinder

Die 6-Zylinder gehören schon viele Jahre zur ersten Garde der Vokalensembles in der Republik und haben mit Ihrem Witz, Charme und guten Arrangements einen Stil kreiert, der bei den Zuhörern einfach für gute Laune sorgt.
Mit Ihrer aktuellen Show "Acapulco" haben die fünf charmanten Herren eine Mischung aus bekannten Popsongs, unbekanntem Liedgut und witzigen Eigenkompositionen zusammengestellt, die die Leute landauf, landab begeistert und die Konzertsäle zum Beben bringt.
Also, auf nach Acapulco, die Sonne putzen!

Ein paar Songs aus dem Programm:
Let's get loud (Jennifer Lopez)
Jump in the line (Harry Belafonte)
Mexico (Les Humphries)
Under the moon of love (Showaddywaddy)
Straighten up and fly right (Nat King Cole)
Das Spiel (Annette Louisan)
Der Kartoffelbauer
Damenwahl...


Laut Aussage unserer Stammkundschaft gefällt das neue Programm 2012 wieder.
Und dazu gibt es noch Sondergastspiele wie „Alfons“ mit seinem Puschelmikrofon am 23.07.2012 in der Wassenacher Klieburghalle und Star-Parodist „Jörg Knör“ mit seinem neuen Programm „Alles nur Show“ am 06.05.2012 im Dorfgemeinschaftshaus Volkesfeld.

Das gesamte Programm kam man auf zweierlei Arten erleben. Einmal, wenn man sich eine normale Eintrittskarte für ein Einzelgastspiel kauft, oder als Abonnement, bei dem man alle sechs Gastspiele kompakt bekommt. Beim Abonnement hat man jedoch einige Vorteile. Man erhält einen reservierten Platz, der bis 5 Minuten vor Beginn eingenommen werden sollte. Das Abo bietet einen klaren Preisvorteil und ist auch nicht personengebunden. Das heisst, kann man einmal nicht, darf die Abokarte auch von jemandem anders benutzt werden. Und bei den Sondergastspielen erhält man einen ansehnlichen Preisnachlass für die Karten.

Die Einzelkarten gibt es ab sofort bei:

Tabakwaren Blum
Poststrasse 27
56743 Mendig
Tel.: 02652-4462

Kulturamt der Verbandsgemeinde
Marktplatz 3
56743 Mendig
Tel.: 02652-980014

Abobestellscheine und gedruckte Programme sind bereits an beiden Stellen erhältlich.

Die Veranstaltergemeinschaft Kul-Tour, Stadt Mendig, Verbandsgemeinde Mendig und Kreissparkasse Mayen würde sich freuen, wenn das Programm viele Gäste anzieht.

Categories: Neues aus dem Rathaus

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