Lava-Dome

Öffnungszeiten:

Dienstags bis sonntags und an Feiertagen (auch montags)
von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
(letzter Einlass 16:45 Uhr)
Montags geschlossen!
In den Ferien RLP+NRW und an Feiertagen auch montags geöffnet!

Der Lava-Dome ist geschlossen: ab 3. Adventssonntag bis einschl. 25. Dezember,
am Neujahrstag, ab Ende der Weihnachtsferien (RLP+NRW) bis einschl. 31. Januar
und Karneval von Schwerdonnerstag bis einschl. Veilchendienstag.

Mitten in der einmaligen vulkanologisch geprägten Landschaft der Osteifel gelegen, hat Mendig mit dem Lava-Dome 2005 eine Erlebniswelt geschaffen, die ihren Besuchern die Entstehung und das Wesen der Vulkane auf eindrucksvolle und unterhaltsame Weise näher bringt. Nicht nur Erwachsene, sondern auch und vor allem Kinder können hier auf Erkundungstour gehen und die spannende Welt der Vulkane mit allen Sinnen entdecken.
Das Vulkanmuseum macht durch modernste technische Umsetzung das Thema Vulkanismus für jeden verständlich, greifbar und vorstellbar.
Auf rund 700 Quadratmetern präsentiert der Lava-Dome drei große Hauptbereiche:
„Die Zeit der Vulkane“, „Vulkanwerkstatt“ und „Im Land der Vulkane“.

Lava-Dome

Lava-Dome

Lava-Dome
Die Entdeckungsreise im Lava-Dome beginnt mit dem Erlebnisraum „Im Land der Vulkane“, in dem alle Sinne des Besuchers angesprochen und gefesselt werden. Eine spektakuläre Show mit einem multimedialen Vulkanausbruch vermittelt spektakulär die extremen Kräfte der Natur – hierbei werden die Besucher zu Zeitzeugen: ein Vulkan speit Feuer und Rauch, glühende Lava fliesst durch den Raum, man spürt das Grollen des Ausbruchs, fühlt den heissen Wind. Bilder, Klänge und Projektionen beleben die Sphäre, die den Besucher im intensiven Erleben mitnimmt auf eine Reise in die ursprüngliche Welt der Eifelvulkane.

Besonderer Beliebtheit erfreut sich das „Rundkino“ im Raum „Die Zeit der Vulkane“. Sprechende Steine erzählen die Geschichte grosser Vulkane und ihrer gewaltigen Ausbrüche in vergangener Zeit und ein fiktiver erneuter Ausbruch des Laacher-See-Vulkans lässt die hautnah in das Geschehen eingebundenen Besucher atemlos werden.

Die „Vulkanwerkstatt“ hingegen lädt zum Anfassen und Ausprobieren ein und vermittelt spielerisch, jedoch wissenschaftlich fundiert, an zehn verschiedenen Stationen durch eigenes Experimentieren jede Menge Wissenswertes über den Vulkanismus. Je nach Interesse kann jeder Besucher sein Wissen an den interaktiven Versuchslaboren vertiefen und nachvollziehen, wie die Erdkräfte wirken und was sich unter der Oberfläche unseres Planeten abspielt.

Am „Landschaftsrondell“ im Foyer stehen detaillierte Informationen über sämtliche Einrichtungen des Vulkanparks zur Verfügung.

 

Museumslay

Mit der Museumslay, einer kleinen, aber aufschlussreichen Freiluftausstellung, ganz in der Nähe des Vulkanmuseums Lava-Dome angesiedelt, findet sich ein kleines Paradies, mit dessen Besuch sich sich das Bild der Steinhauerzunft der vergangenen Jahrhunderte vervollständigt. Die Stadt Mendig war einst das Zentrum der Fabrikation von Mühlsteinen – hier auf der Museumslay wird alles rund um die obertägige Steinverarbeitung auf’s Anschaulichste erläutert.
Hier kann sich der interessierte Besucher ein Bild der schweren Arbeit der sogenannten Layer – wie die Grubenarbeiter seinerzeit genannt wurden – machen: wie damals die abgebaute Basaltlava über Tage gefördert und dort weiterverarbeitet wurde.

Schweres Gerät ist zu betrachten: ein Göpelwerk, mit dem früher Steine mit Pferdekraft aus der Tiefe gehoben wurden sowie eine alte, noch funktionsfähige Grubenbahn mit Loren und Grubenkräne für die Verladung und den Transport der Steine zur Weiterverarbeitung. Zur Besichtigung stehen ferner eine Steinmetzhütte, eine originalgetreu nachgebaute Schmiede und ein tuffsteinerner Römerbrunnen. Allerlei Werkzeug und bereits fertige, aber auch noch unfertige natursteinerne Stücke erzählen von der Epoche der harten Arbeit der Steinmetze am Mendiger Stein.

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Der Mühlsteinweg

Der Mendiger Mühlsteinweg verbindet vor allem die zur Mühlsteinproduktion gehörenden kulturhistorischen, industriellen, gebietstypischen und touristischen Sehenswürdigkeiten und Denkmäler der Stadt Mendig.
Auf den insgesamt 16 Kilometern des Mühlsteinweges zeigen sich dem Wanderer an 66 Stationen viele Eigentümlichkeiten der Stadt, darunter die historischen Felsenkeller, aber auch die Mendiger Kirchen, steinverarbeitende Betriebe und weitere regionale Besonderheiten.

Beim aufmerksamen Gang durch die Strassen und Plätze der Stadt Mendig begegnet der Besucher zahlreichen Bildhauer- und Steinmetzarbeiten, die Zeugnis ablegen von der langen Tradition der künstlerischen und industriellen Bearbeitung der Basaltlava, dem Tuff- und Bimsstein der vulkanischen Osteifel.

Umgebung


Natur um Mendig

Die Stadt Mendig liegt inmitten einer in Deutschland einmaligen Landschaft, durch Jahrtausende geprägt durch die Vulkane.
Es gilt, das einzigartige Erbe, das die Natur und formende Menschhand hier hinterlassen hat, zu bewahren.
Die Wingertsbergwand, die Maare, die unterirdische Welt der Felsenkeller und die gesamte Landschaft um den Laacher See sind Biotope und schützenswerte Zeugnisse der Erdgeschichte, bietet doch diese Region aussergewöhnliche Einblicke in die verschiedensten geologischen, speziell vulkanischen, Erscheinungsformen.

Die Vertreter der Stadt Mendig und verschiedene private Initiativen haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese Landschaft mit weitestgehend unberührter Natur den Menschen zugänglich zu machen und eine Oase der Erholung zu schaffen, die inzwischen als eine der beliebtesten Ferienregionen Deutschlands weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt ist.
 Natur um Mendig



Der Vulkanpark

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Die Vulkanpark GmbH bewahrt und erforscht die Vulkane der Osteifel. Höchst anschaulich wird die Entstehungsgeschichte der Region, Vulkanismus, Archäologie und industrielle Entwicklung vermittelt. Basierend auf der Arbeit des Deutschen Vulkanmuseums, des Naturkundemuseums St. Winfried und der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft hat die Vulkanpark GmbH diese riesigen Schaufenster der Erde mit ihren Einrichtungen den Besuchern zugänglich und die faszinierenden Geheimnisse der Vulkane begreifbar gemacht.

Das Informationszentrum, zwischen den Nachbarorten Mendigs Plaidt und Saffig gelegen, ist das Tor zum Vulkanpark:

In der Rauschermühle kann man Vulkanismus buchstäblich hautnah erleben und die Geschichte rund um die Vulkane der Osteifel und den historischen Steinabbau erfahren.

Die Ausstellung ist ebenso allgemeinverständlich wie eindrucksvoll: Anhand von originalen Exponaten, wie z. B. einer Basaltbombe, wird die gesamte Palette vulkanischen Gesteins präsentiert.

Am Anfang war das Feuer: überdimensionale Leuchtbilder von Vulkanausbrüchen lassen die Vulkan-Szenarien in der Osteifel vor Hunderttausenden von Jahren realistisch erahnen. Zwei Filme mit faszinierendem Bildmaterial und Computeranimationen nehmen die Besucher mit auf eine Zeitreise durch die heiße Entstehungsgeschichte der Eifel und die 7.000-jährige Geschichte des Gesteinsabbaus. Lichttafeln und Exponate geologischer Funde machen den Abbau von Basalt und Tuff von der Römerzeit über das Mittelalter bis in die Neuzeit verständlich.

Im Info-Zentrum wird deutlich, wie die wundervolle Landschaft der Eifel entstand und wie sich die Menschen die verschiedenen Gesteine zu Nutze machten. Ein Audioguide führt mehrsprachig durch die Ausstellung. Im Info-Zentrum erfahren die Besucher aber auch alles Wissenswerte für einen spannenden Ausflug zu den vielfältigen Attraktionen des weitläufigen Vulkanparks. Von hier geht es am besten gleich hinaus in die Natur, an die Orte des vulkanischen Geschehens oder mitten hinein in einen historischen Steinbruch.
Geschulte Mitarbeiter stehen gerne zur Beratung der Besucher bereit, um individuelle Interessen zu befriedigen. An Computer-Infosäulen kann man sich aber auch gezielt eigene Informationen über den Vulkanismus der Osteifel zusammenstellen.
Wer nicht alleine auf Tour gehen möchte, kann wissenschaftlich geschulte Vulkanparkführer buchen.

So ist das Info-Zentrum der ideale Ausgangspunkt für einen unvergesslichen Tag
im Vulkanpark!
Roemerbergwerk-Meurin
Panorama-Ettringer-Lay



Der Laacher See

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Der Begriff Vulkanismus entstammt dem Wort Vulcanus, der in der römischen Mythologie der Gott des Feuers und des Schmiedens war. Wie die Menschen damals glaubten, befand sich seine Werkstatt unter dem Ätna; geriet der Gott in Zorn, so schlug er wild in seine Esse und entfachte dadurch die Ausbrüche dieses Vulkans. Ein Vulkan ist eine geologische Struktur, die entsteht, wenn Magma (geschmolzenes Gestein) bis an die Oberfläche eines Planeten aufsteigt. Alle Begleiterscheinungen, die mit dem Austritt der glutflüssigen Gesteinsschmelze verbunden sind, bezeichnet man als Vulkanismus. In einer Tiefe ab 100 km, in der Temperaturen zwischen 1000 und 1300 Grad Celsius herrschen, schmelzen Gesteine zu zähplastischem Magma, das sich in großen tropfenförmigen Magmaherden in 2 bis 50 km Tiefe sammelt. Wird der Druck zu groß, steigt das Magma über Spalten und Klüfte der Lithosphäre auf. Magma, das auf diese Weise an die Erdoberfläche gelangt, wird als Lava bezeichnet. Bei einem Vulkanausbruch werden jedoch nicht nur glutflüssige, sondern auch feste oder gasförmige Stoffe freigesetzt. 500 000 Jahre lang war das Vulkangebiet der Eifel aktiv, zuletzt vor rund 13000 Jahren. Damals bescherte ein vermutlich nur wenige Tage dauernder, gewaltiger Ausbruch des Laacher-See-Vulkans weiten Teilen Mitteleuropas einen Ascheregen.

Wie man heute weiss, hatte sich in rund drei Kilometer Tiefe eine Magmakammer gebildet, in der die heiße Gesteinsschmelze stagnierte und sich im oberen Bereich der Magmakammer stark mit leichtflüchtigen Gasen anreicherte. Dadurch verringerte sich die Dichte der Schmelze: ihr weiterer Aufstieg wurde erleichtert.
Als schliesslich das Magma in Kontakt mit dem Grundwasser geriet, öffnete sich unter gewaltigen Wasserdampfexplosionen ein trichterförmiger Schlot. Die einsetzende Druckentlastung führte zur Expansion der im Magma gelösten Gase und die Eruption kam zu voller Entfaltung. Eine Eruptionssäule aus Bims und Ascheteilchen, getrieben von deer Schubkraft der sich ausdehnenden Gase, stieg wohl zeitweise bis über 30 km in den Himmel auf.

Bei nachlassendem Gasdruck und zunehmender Erweiterung des Schlotes reichte die Wucht der Explosion nicht mehr aus, um die größeren Partikel bis in die höheren Luftschichten zu schleudern, und die Eruptionssäule begann zu kollabieren. Schwerere Ascheteilchen, Bims und Gesteinstrümmer stürzten aus der Eruptionssäule zurück auf die Erde und breiteten sich mit hoher Geschwindigkeit, von vulkanischen Gasen und aufgeheizter Luft in Schwebe gehalten, als heiße Lawine am Boden entlang aus. Bis heute ist die Erdkruste unter dem Laacher See heißer als irgendwo anders in Mitteleuropa. Aus der langsam abkühlenden Magmakammer im Untergrund entweicht ständig Kohlendioxid, das in feinen Spalten und Rissen aufsteigt. Überall, wo Kohlendioxyd im Laacher See austritt, ist dies durch aufsteigende Gasblasen zu beobachten. Betrachtet man die liebliche Landschaft rund um den See, ist es schwer vorstellbar, dass sich hier noch vor – erdgeschichtlich gesehen – so kurzer Zeit ein derartig enormes Naturereignis abgespielt hat. Mofetten am Ufer des Laacher Sees
 Laachsee
Panorama-Laacher-See



Die Abtei Maria Laach

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Die Abtei Maria Laach, eine hochmittelalterliche Klosteranlage, liegt ca. 4 Kilometer nördlich von Mendig an der Südwestseite des Laacher Sees. Die Abtei wurde zwischen 1093 und 1216 als Stiftung Heinrichs II. von Laach und seiner Frau Adelheid erbaut. Ihren heutigen Namen erhielt sie im Jahre 1863. Die sechstürmige Klosterkirche, das Laacher Münster, ist eine gewölbte Pfeilerbasilika mit prachtvollem Westeingang, dem sogenannten Paradies, das in seiner Art einzigartig im Gebiet nördlich der Alpen ist. Der 1859 restaurierte Kreuzgang stammt aus dem Anfang des 13. Jahrhunderts. Insgesamt gilt das Laacher Münster als eines der schönsten Denkmäler der romanischen Baukunst aus der Salierzeit in Deutschland.

Papst Pius IX. verlieh der Kirche 1926 den Ehrentitel einer „Basilica minor“.
Die Abtei gehört zum Orden der Benediktiner. Zum Besitz gehören: das so genannte „Klostergut“, ein verpachtetes landwirtschaftliches Anwesen, das als Biobauernhof mit angeschlossenem Hofladen betrieben wird; der Laacher See mit seinen touristischen Einrichtungen Campingplatz, , Bootsverleih und Fischfang; das renommierte Seehotel, eine große Gärtnerei, ein Kunst-Verlag, eine Buchhandlung, verschiedene Handwerksbetriebe mit Ausbildung - beispielsweise Bronzegiesserei, Kunstschmiede, Töpferei, Schreinerei, Elektrowerkstatt und natürlich Landwirtschaft.
Maria-Laach-Abtei 



Traumpfade

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Die Traumpfade des Rhein-Mosel-Eifel-Landes gehören zum Besten, was Deutschland zum Wandern zu bieten hat. Sie führen durch die schönsten Landschaften des Landkreises Mayen-Koblenz, d.h. Mendig liegt direkt im Zentrum von 14 verschiedenen, sich teilweise kreuzenden Traumpfade, die die Eifel durchziehen.

Rundtouren zwischen 6 und 19 Kilometern führen auf naturnahen Wegen durch dichten Wald und Vulkanlandschaft, über Hochplateaus und steile Hänge, vorbei an mittelalterlichen Schlössern und Burgen und präsentieren atemberaubende Ausblicke in die Täler und Flussniederungen.

Die Traumpfade bieten eine umfangreiche Auswahl an Touren unterschiedlicher Länge, verschiedener Landschaften und Themen – jede Tour ist dabei ein Highlight für sich.
Auf den Traumpfaden ist ein Wanderer sicher aufgehoben: ein übersichtliches Beschilderungssystem führt jeden sicher zum Ziel, denn klare Wegmarkierungen sind unübersehbar angebracht und machen die Orientierung leicht.
Traumpfad 



Die Fraukirch

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Fraukirch ist ein kleiner Wallfahrtsort in der Pellenz. Zur Ortsgemeinde Thür gehörend, liegt die Fraukirch, aus nur einem Gehöft und einer kleinen, ehemals dreischiffigen Kirche bestehend, nur ca. 3 Kilometer entfernt südlich von Mendig in freier Feldflur.
Die der Muttergottes geweihte Fraukirch ist eine der ältesten Kirchen in der Eifel und überhaupt des Rheinlandes. Seit Jahrhunderten ist dieser Gnadenort das Ziel vieler Besucher und Wallfahrer.

Nach der regionalen Genovevasage baute Pfalzgraf Siegfried, der in Mayen im 8. Jahrhundert residiert haben soll, die Kirche zum Dank für die Errettung seiner Frau Genoveva durch die Gottesmutter Maria. Das aus farbig gefasstem Tuff bestehende Altarbild aus dem Jahre 1667 zeigt in prächtiger, plastischer Darstellung (Knorpelstil) in Form einer Bildergeschichte den Ablauf der Legende. In einer hinteren Ecke des Gebäudes steht aufrecht eine Grabplatte mit einer lebensgroßen Darstellung eines Ritters und seiner Frau.
Ebenfalls in der Kirche befindet sich jetzt das so genannte Golokreuz, das früher auf der Straße von Thür nach Mendig auf einer Anhöhe stand (heute steht hier eine Kopie), auf der – wie die Sage erzählt – Golo, der Statthalter des Pfalzgrafen Siegfried, gevierteilt worden sein soll. Der Bildstock aus Basalt besteht aus einem sechseckigen Fuß, einem Rundpfeiler, der vollständig mit einem Text aus gotischen Minuskeln überzogen ist und einer Bildnische mit einem Giebeldach.
Vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert war die Fraukirch nicht nur ein vielbesuchter Wallfahrtsort, sondern es fanden dort regionale Gerichtstage für die umliegenden Gemeinden statt.

Die Kirche wurde urkundlich zum ersten Mal im 13. Jahrhundert erwähnt. Bis 1764 war sie Eigenkirche des Bischofes von Trier und ging dann an die Abtei Maria Laach über. 1804 erwarb der Landwirt Johann Wilhelm Nell von Thür das Anwesen aus dem säkularisierten Klosterbesitz. Der Gutshof ist seitdem im Privatbesitz der Familie Sesterhenn, den Nachfahren Nells. Seit einer Schenkung im Jahr 1906 gehört die Fraukirch zur Thürer Pfarrgemeinde St. Johannes. Durch private Initiativen wurde die Fraukirch in gutem Zustand erhalten; insbesondere bemüht sich die Fraukircher Marien-Bruderschaft um die immer wieder erforderlichen Restaurierungsarbeiten. Aktuell wird für die Restaurierung der alten Glockenaufhängung und einer Verstärkung des Turmes gesorgt; gleichzeitig erfolgt ein Spendenaufruf für die Anschaffung einer neuen Glocke, die am 1. Juni 2012 von der Glockengiesserei Maria Laach direkt vor Ort gegossen und am 12. August 2012 geweiht werden wird. So wird bei einem feierlichen Hochamt am 15. August 2012 zum ersten Mal seit langem in der Fraukirch wieder Glockengeläut ertönen Das Gehöft trägt heute den Namen Fraukircher Hof und wird von der Familie Sesterhenn bewirtschaftet.
Fraukirch-Bau
Fraukirche-Lage



Die Pellenz

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In der Umgebung Mendigs, im Tal der Nette und südöstlich des Laacher Sees, umgeben vom Brohltal, den Eifelhöhen und dem Rhein liegt die Pellenz. Als vor 13.000 Jahren gewaltige Vulkanausbrüche die Region formten, entstand diese aussergewöhnliche Landschaft.

Das Vulkanpark-Informationszentrum in Plaidt/Saffig bringt dem Besucher dieses faszinierende Entstehungsszenario näher.
Das Pellenzmuseum in Nickenich kündet durch seine sehenswerte Sammlung archäologischer Fundstücke von der mehr als 2000-jährigen Geschichte dieses Landstriches.
Viele Rad- und Wanderwege laden zur Entdeckung des romantischen Nettetals, der Burgruine Wernerseck und des Römerbergwerkes in Meurin ein.
 Mayen-Koblenz



Erlebniszentrum Andernach - Schifffahrt & Geysirsprung

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Wer bei Geysiren an Island oder die USA denkt, liegt sicher richtig – doch der mit 60 Metern höchste Kaltwassergeysir der Welt befindet sich in Andernach am Rhein. In den Andernacher Rheinanlagen liegt das Geysir Erlebniszentrum. Hier erfahren die Besucher alles über dieses ungewöhnliche Naturschauspiel, bevor es per Schiff direkt in unmittelbare Nähe des Geysirs geht.

Das Erlebniszentrum in den Andernacher Rheinanlagen, mit dem Auto in ca. 15 Minuten von Mendig aus erreichbar, bedient sich modernster multimedialer Vermittlungsebenen: weg vom statischen Museum, hin zu einer Ausstellung, bei der Anfassen und Mitmachen erlaubt und gewünscht ist. An interaktiven Exponaten wird hier Wissenschaft für alle Besucher erlebbar gemacht, selbst die Kleinsten werden mit einbezogen: Neben den bewährten Texttafeln gibt es Audiodialoge und spezielle Hörspiele für Kinder. Doch zunächst geht es in die Tiefe: der Besucher besteigt einen Fahrstuhl und fährt damit hinab, tief ins Innere der Erde, bis er auf CO2-Moleküle trifft. Gemeinsam mit den CO2-Molekülen begibt er sich auf die spannende Reise vom Erdinneren bis an die Oberfläche und zur Wasserfontäne. Bei der Tour durch die Ausstellung werden neben der Funktionsweise des Kaltwassergeysirs auch Themen rund um den Vulkanismus, wie etwa das Magma, die Bedeutung von CO2 oder die Heißwassergeysire, erklärt.
Nach dem Besuch des Erlebniszentrums geht es auf die Reise zum Geysir im Naturschutzgebiet „Namedyer Werth“. Auf dem Geysirschiff erleben Besucher das Rheintal aus einer anderen Perspektive und genießen eine entspannende, ca. viertelstündige Überfahrt.

Im Naturschutzgebiet „Namedyer Werth“ erleben die Besucher nun die Urgewalt der Natur mit allen Sinnen. Ein eindrucksvolles Erlebnis ist das Zischen und Gurgeln während des Ausbruchs, bevor die majestätische Wasserfontäne bis zu 60 Meter in die Höhe schiesst. Nach dem Erlebnis des Geysir-Sprungs bringt das Schiff die Besucher zurück zu ihrem Ausgangspunkt in den Andernacher Rheinanlagen.
Geysir-Andernach 



Der Nürburgring

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Nur knapp eine halbe Autostunde von Mendig entfernt liegt eine der berühmten Rennstrecken Europas: der Nürburgring, der am 18. Juni 1927 eingeweiht wurde. Die ursprünglich insgesamt etwa 28 Kilometer lange legendäre „Gebirgs-, Renn- und Prüfungsstrecke“ wurde in ihrer Urform bis 1982 genutzt.

1984 wurde im Bereich der Start-und-Ziel-Geraden und der Südschleife die zum damaligen Zeitpunkt „modernste und sicherste Grand-Prix-Strecke der Welt“ eröffnet. Eine damals 4,5 Kilometer lange Grand-Prix-Strecke für die Rennen der Formel 1 wurde direkt an die lange Nordschleife angebunden. Beide Teilstrecken können zu einem heutzutage 25,378 Kilometer langen Gesamtkurs zusammengefasst werden, der unter anderem beim legendären 24-Stunden-Rennen benutzt wird. Diese Streckenvariante des Nürburgrings ist heute die längste permanente Rennstrecke der Welt. Weiterhin kann die Grand-Prix-Strecke in den Sprint-Circuit (kurze Variante) und den Müllenbach-Circuit (südlicher Teil der Strecke) unterteilt werden.

Im Zuge des Projekts Nürburgring 2009 wurde ab 2007 in rund zweijähriger Bauzeit ein großes Freizeitzentrum mit Achterbahn, Einkaufszentrum, Kneipenviertel, Hotel und Feriendorf in unmittelbarer Nähe der Rennstrecke errichtet. Im Ring Werk, dem 15.000 Quadratmeter großen Freizeitpark rund um Mythos, Motorsport und Mobilität, wird die Welt des Nürburgrings mit allen Sinnen erlebbar. Im Ring Werk fühlt sich jeder wie ein Rennfahrer! "Film ab“ heißt es täglich im Ring Kino am Nürburgring – der neuen Attraktion im ring werk. Last but not least vermittelt die Backstage-Tour hautnahe Begegnung mit 80 Jahren Motorsportgeschichte: Was passiert wirklich in der Boxengasse? Wo arbeiten bis zu 500 Journalisten während des F1-Wochenendes? Wie geht es im Fahrerlager zu?

Ein Besuch auf dem Nürburgring ist einfach ein touristisches Highlight!
Nuerburgring-Luftaufnahme
Panorama-Nuerburgring-Haupteingang 



Die Burgen und Schlösser in der Eifel

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Das österreichische Burgenland ist jedem ein Begriff. Aber nicht jeder ahnt, dass man – abgesehen von den weltweit bekannten, zahlreichen Burgen im Rheintal – auch die Eifel uneingeschränkt als ein „Land der Burgen“ bezeichnen kann. Allein in der näheren Umgebung der Stadt Mendig findet sich eine Vielzahl bekannter und weniger bekannter, kleiner und grösserer Schlösser und Burgen aus den verschiedensten Epochen.

Um nur einige zu nennen:
Burg Pyrmont, Burg Eltz, Schloss Sayn in Bendorf, die Genoveva-Burg und Schloss Bürresheim in Mayen, Burg Kempenich, Burg Satzvey, nicht zu vergessen die Nürburg und viele mehr.
 Buerresheim



Allein Koblenz, Mendigs grösste Nachbarstadt, in knapp 25 Minuten über die A61 bequem erreichbar, bietet eine Fülle an baulichen Kostbarkeiten:
die Festung Ehrenbreitstein, die Burg Helfenstein, die Alte Burg, die Festung Koblenz, das Kurfürstliches Schloss, Schloss Philippsburg und Schloss Stolzenfels.

Wingertsbergwand

Die Wingertsbergwand ist der weltbekannte vulkanologische Aufschluss des Laacher See-Vulkans. Nirgendwo sonst hat sich der Ausbruch des Laacher See-Vulkans vor 13.000 Jahren – die gewaltigste Eruption der gesamten jüngeren Erdgeschichte in Mitteleuropa – eindrucksvoller verewigt.

Die Wingertsbergwand ragt als eine bis zu 50 Meter hohe, steile Bergwand in unmittelbarer Nähe der Stadt Mendig auf. Sie gilt als die bedeutendste Bimsstein-Steilwand in Europa und ergänzt eindrucksvoll den vulkanologischen Exkurs des interessierten Besuchers – gibt sie doch klar sichtbare Aufschlüsse über die Ausbrüche der Vulkane des Gebietes um den Laacher See.
In aller Deutlichkeit können die verschiedenen Schichten der Ablagerungen der Wingertsberg- und Eppelsberg-Vulkane besichtigt werden; ergänzt wird der visuelle Eindruck durch Tafeln mit umfangreichen Erläuterungen aus Geologie und Vulkanologie.

In unmittelbarer Nähe der Wingertsbergwand liegt das einzigartige Naturschutzgebiet des Laacher Sees, der in dem grössten Vulkankrater der Region entstand, und die Benediktiner-Abtei Maria Laach.

Der Aussichtspunkt „Scharfes Krüppchen“ bietet einen traumhaften Ausblick über diese herrliche Landschaft.
Wngertsbergwand

Vulkanpark

Einen Überblick über die gesamte Geschichte des Eifelvulkanismus bietet der Vulkanpark.

Inspiriert durch die Einmaligkeit der landschaftlichen Struktur – ein Vulkangebiet mitten in Deutschland, zwar zur Zeit ruhend, aber nie wirklich erloschen – hat sich die 1996 gegründete Vulkanpark GmbH zur Aufgabe gemacht, die Geschichte des Vulkanismus populärwissenschaftlich aufzubereiten.

Exakt dort, wo vor gerade einmal 13.000 Jahren durch den Ausbruch des Laacher-See-Vulkans die jüngste Landschaft Deutschlands entstand, bietet der Vulkanpark durch mehr als 20 erschlossene „Landschaftsdenkmale“, vulkanologische und kulturhistorische Projekte. Erklärungen zu den Geheimnissen des Vulkanismus: Wie entsteht ein Vulkan? Was ist ein Schlackenkegel, ein Maar? Welche Rohstoffe vulkanischen Ursprungs sind dem Menschen im Laufe der Jahrtausende nutzbar geworden und werden heute noch genutzt?

Antworten auf all diese Fragen findet der Besucher im Vulkanpark. Hier gehen konträr erscheinende Forschungsgebiete wie Vulkanologie und Archäologie mit Industrie- und Technikentwicklung eine gelungene Symbiose ein, die einen Besuch zu einem kurzweiligen und lehrreichen Aufenthalt machen.

Orientierung in der schier unglaublichen Vielfalt des Vulkanparks vermittelt als zentrale Anlaufstelle das Informationszentrum, das „Tor zum Vulkanpark“, zwischen den Orten Plaidt und Saffig gelegen.
Für denjenigen, der sich nicht allein auf eine der vier farbig gekennzeichneten Routen begeben möchte, stehen hier wissenschaftlich geschulte Führer bereit.

 

Landschulheim

sdffsf